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Knoten und Bünde aus dem "Joker", dem GuSp-Arbeitsbehelf
Knoten dienen der Verbindung von Schnüren oder Seilen bzw. zum Befestigen eines Seiles an einem Baum, Mast oder ähnlichem. Die Bünde benötigst Du für Holzverbindungen ohne Nägel oder Schrauben. Knoten und Bünde müssen immer richtig verwendet und angelegt werden, sonst sind sie nutzlos, ja sogar gefährlich.

Ein Knoten der sich auch unter starker Belastung nicht zusammenzieht. Er wird in erster Linie (doppelt geknüpft) zum Anseilen verwendet.

Mit dieser Schlinge befestigst du Das Seil an einem Masten oder an einem Baum. Die Achterschlinge ist beidseitig belastbar, das heißt, Du kannst an beiden Enden ziehen, ohne dass sich die Schlinge löst.
  
Dieser Bund wird verwendet, wenn sich die zu verbindenden Stangen nicht im rechten Winkel kreuzen oder es sich um 2 Rundhölzer handelt. Begonnen wird wieder mit dem Zimmermannsklank, die ersten Umwindungen werden in den stumpfen Winkel gelegt, dann einige Schläger in den spitzen Winkel. Querschläge zum Knebeln und mit einer Achterschlinge abschließen.

Er ist wie der Name schon sagt der einfachste Knoten. Er findet zum Beispiel beim Bau einer Strickleiter Verwendung

Der Fischerknoten eignet sich besonders zur Verbindung schlecht knüpfbarer Materialien wie dünne Kunststoffleinen oder Bergseile.
Als Schmuckknoten finden die beiden gegeneinander verschiebbaren Knoten zur stufenlosen Längeneinstellung des Lederbandes am PfadfinderInnenhut Verwendung.
Erklärung und Zeichnungen von Benjamin Scherkl Kings Scouts 2 Hamburg
Da beim vielen spielen und herumtoben im Wald die herkömmlichen losen Halstuch häufig verloren gehen zeige ich euch hier, wie man in sein Halstuch den Freundschaftsbund knotet.
Als erstes liegen die beiden Enden des Halstuches parallel nebeneinander.

Das linke Ende (grün) überkreuzt im 90 Grad Winkel das rechte Ende (rot)

Dann wird Grün um 180 Grad nach unten gelegt und es unterkreuzt Rot

Erneut wird Grün im 180 Grad Winkel nach unten gelegt und erneut unterkreuzt es rot.
Grün liegt nun in der Form einer Zwei
Das Ende von Rot wird nun im spitzen Winkel unter allem zur linken oberen Ecke geführt.
Wenn man das Tuch beim Knoten um hat, ist dieser Schritt kein Problem.

Nun muss Rot dreimal Grün kreuzen. Die ersten beiden werden überkreuzt und dann wird Rot durch die Schlaufe, der zweiten 180 Grad Wende, von Grün gesteckt.

Jetzt wird das ganze Gebilde zusammengezogen. An der Seite sieht man noch einmal, wie die jeweiligen Enden im Knoten liegen.
Fertig !

Ist das Seil locker, lässt sich die Gleitschlinge problemlos verschieben. Unter Spannung hält sie jedoch bombenfest. Sie wird vor allem für die stufenlose Verstellung von Zeltschnüren verwendet.
  
Der Bund wird vor allem zur Verbindung von zwei Kanthölzern verwendet, oder wenn die Stangen in einem rechten Winkel verbunden werden sollen. Beginne mit einem Zimmermannsklank. Der Anfangsknoten liegt immer auf der senkrechten (tragenden) Stange unterhalb der Querstange. Die einzelnen Umwindungen (Schläge) müssen fest angezogen werden, damit der Bund hält. Sie sind an einer Stange jeweils außen, an der anderen innen anzulegen. Querschläge zum Knebeln ziehen zum Abschluss alles fest zusammen, mit einer Achterschlinge oder einem Weberknoten wird der Bund beendet.
Tipp: Bünde sind sehr stabil wenn du die Stangen einkerbst. Aber erkundige dich vorher, ob du das Bauholz bearbeiten darfst!

Dieser Knoten wird in erster Linie zur Befestigung einer Schnur an einem Seil verwendet. Er hat den Vorteil, dass er sich auch nach starker Belastung wieder leicht lösen lässt.

Dieser Knoten hält besser als der einfache Prusikknoten. Damit wird ein dünnes Seil am Hauptseil befestigt. Du brauchst diesen Knoten beim Aufseilen oder bei der Anlage von Seilbrücken sowie Flaschenzügen.

Eine Schlinge, die sich auch unter Belastung nicht zusammenzieht. Zum Beispiel werden diese Schlingen zum Festmachen von Schiffen verwendet. Dieser Knoten läst sich auch nach starker Belastung wieder leicht lösen. Früher hat man die Rettungsschlinge auch zum Abseilen verwendet. Man hat jedoch herausgefunden, dass sie dazu nicht optimal geeignet ist. Heute werden zum Abseilen nur noch Klettergurte verwendet.

Wenn eine Schnur (ein Seil) zu lang ist und ohne abzuschneiden verkürzt werden soll, verwendest Du die Seilverkürzung.

Er ist gut geeignet zur Verbindung gleich dicker Schnüre, kann sich aber bei sehr großen Belastungen selbst aufziehen.
Tipp: Beim Weberknoten musst du darauf achten, dass sich die beiden Endstücke des Seiles gegenüber befinden.

Mit diesem Knoten verbindet man Seile unterschiedlicher Dicke. Es wird immer das dünnere Seil gekreuzt.
Tipp: Knüpfst du die Webernoten mit Aufziehschlaufe, wird er bei nassen Schnüren oder Seilen leichter lösen zu sein.
Dieser Knoten wird gern am Anfang von Bünden verwendet. Er lässt sich auch bei Nässe wieder gut lösen, hält jedoch nur unter Belastung.
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